Gesundheit

Die Ganzkörperkältetherapie (GKKT) ist eine der vielseitigsten Behandlungsmethoden der modernen Medizin. Die genaue Wirkungsweise ist sehr komplex und von Indikation zu Indikation unterschiedlich. Nachfolgend haben wir versucht die wichtigsten Wirkungsweisen kurz und einfach verständlich aufzulisten, so dass Du die grundlegenden Wirkungskomponenten nachvollziehen kannst.

SCHMERZTHERAPIE

Durch die Kälteeinwirkung werden die Entzündungswerte im Blut messbar reduziert. Auf Grund der Blutzirkulationen kommt die entzündungslindernde Wirkung im ganzen Körper an. Somit ist es egal, ob die Entzündungsherde im Knie, der Hüfte oder Schulter zu finden sind.

In der Kältekammer nimmt der Körper sowohl den Schmerzreiz (Verletzung), als auch den Kältereiz wahr und leitet diesen an das Gehirn weiter. Da die Kälte als Gefahr wahrgenommen wird, wird der Kältereiz priorisiert und überlagert den Schmerzreiz. Es kommt zu einer Schmerzlinderung. 
Die Schmerz- und Entzündungslinderung wirken sowohl bei Muskel-, als auch bei Gelenkproblemen. 

In Studien wurde eine Steigerung der Muskeldurchblutung und eine Optimierung des Muskelstoffwechsels festgestellt.

Die Endorphinausschüttung nach der Kältekammer verbesserst das allgemeine Wohlbefinden.

  • Rheuma
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Fibromyalgie
  • Multiple Sklerose
  • chronische Schmerzen
  • degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
  • entzündungsbedingte Gelenk- und Muskelbeschwerden


GKKT als zusätzliches therapeutisches Mittel:

  • messbar geringere Entzündungswerte
  • Regulierung des Muskeltonus
  • weniger Schmerzen
  • unterstützt den Abbau des Schmerzgedächtnis und schützt langfristig das Gehirn des Patienten (je länger die Schmerzen andauern, um so größer ist der Substanzverlust)
  • höhere Beweglichkeit
  • mehr Lebensqualität



Die Entzündungslinderung kommt über die Blutzirkulation selbstverständlich nicht nur in den Muskeln oder Gelenken zum tragen, sondern auch in der Haut. 

Häufig wirkt Stress verstärkend oder sogar auslösend bei Hauterkrankungen. Die Endorphinausschüttung nach der Kältekammer wirkt diesem Effekt entgegen und verbesserst das allgemeine Wohlbefinden.

Hauterkrankungen, wie z.B.:

  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte


GKKT als zusätzliches therapeutisches Mittel:

  • messbar geringere Entzündungswerte
  • Reduzierung des Juckreizes
  • schnelle Regeneration der Haut
  • Verbesserung des Hautbildes
  • mehr Lebensqualität



Evolutionär bedingt nimmt der Körper extreme Kälte als Gefahr wahr. Zur Vermeidung von Erfrierungen und zur Erhöhung der Überlebenschancen aktiviert der Körper alle eigenen Abwehrkräfte. Verlässt Du danach die Kammer und kommst wieder ins Warme ist Dein Körper unheimlich glücklich und schüttet massiv Endorphine aus. 

 

Direkt nach der Kältekammer fühlst Du Dich erfrischt und verfügst über mehr Energie. Die Endorphine sind jedoch auch ein wichtiger Bestandteil beim Abbau von oxidativem Stress. Darüber hinaus führt die körperliche Anstrengung im Aufwärmprozess abends zu einer Ermüdung. In Kombination mit dem Stressabbau kommst Du besser zur Ruhe. Dein Ein- und Durchschlafverhalten wird verbessert und Du wachst erholt und energiegeladen auf.

  • Migräne
  • Clusterkopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Burn-Out


GKKT als zusätzliches therapeutisches Mittel:

  • längerer zeitlicher Abstand zwischen den einzelnen Migräneattacken
  • Linderung der Intensität der Migräneattacken
  • Verbesserung des Schlafverhaltens
  • mehr Energie
  • weniger Stimmungsschwankungen
  • mehr Lebensqualität